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Mannschaftsfoto Lions Vienna FFBÖ Kleinfeldliga Wien

1. Liga Ost: Union Lions Vienna holt sich den Titel

Armada Reserva – Ursa Major

Die abgestiegenen Armada‘s mussten sich im letzten Spiel gegen den Vizemeister des Vorjahres stellen. Relativ früh im Spiel ging die Auswärtsmannschaft in Führung. Leon Illichmann traf in der 7. Minute, doch in der 16. Minute glich die Reserve aus. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Die etwas älteren Herren der Armada verloren aber dann etwas an Dampf. Ursa wurde immer stärker und schließlich setzte Felix Caspar Künzli den Deckel drauf. Ein verdienter Sieg ging an Major und großer Respekt an die Armada. Leider steigt die Armada nun nach Jahren im Oberhaus ab. Die deutlich veraltete Herrenmannschaft konnte lange Zeit oben bleiben. Dieses Jahr geht es leider runter. Dennoch darf die Reserva, wie Sie sich nennen, nicht unterschätzt werden. Der direkte Aufstieg wird bestimmt das Ziel sein nächste Saison. Für die fünftplazierte Mannschaft und den Vorjahres-Vizemeister geht eine durchwachsene Saison zu Ende. Sicher war mehr drinnen für den Vize, aber es hat nicht sein sollen. Zu viele Mannschaften hatten sich verstärkt und an sich gearbeitet, sodass nur der fünfte Platz drinnen war. Trotzdem wissen wir, was Ursa kann und auch will. Damit denke ich auch, dass Sie nächste Saison wieder oben mitspielen werden.

Spvgg Choices – HSC

So hieß die Begegnung, Achter gegen Neunter in der unteren Tabellenhälfte. HSC mittlerweile eine traditionsreiche Mannschaft im Kleinfeldfussball gewann das Spiel auf dem Tisch mit 0:5. Die Choices hatten keine andere Wahl, als aufzugeben und nicht zu spielen. Das war etwas schade, da es bestimmt ein sehr tolles und packendes Spiel gewesen wäre. Doch so ist das manchmal im Kleinfeldfussball. Nächstes Jahr, dann in Liga 2, werden die Choices sicher wieder genug Spieler haben und versuchen, wieder ins Oberhaus zu kommen. Mit 3 Siegen im ersten Jahr lässt sich vieles machen als neue frische Mannschaft. Wir dürfen gespannt sein. Die Jungs von HSC schaffen den Klassenerhalt. Sie bleiben im Oberhaus und zeigen, dass Sie Qualitäten haben. Mit deutlichen 9 Punkten Vorsprung vor Choices und 15 Punkten vor der Armada haben Sie sich das auch mehr als verdient. Auch nächstes Jahr rechnen wir mit HSC und einer positiven Entwicklung wie in den Jahren zuvor auch. Gratulation HSC!

Union Lions Vienna – Semper Victoria

Vor dem 18. Spieltag betrug der Vorsprung von den Erstplatzierten Lions läppische 2 Punkte auf die zweitplatzierten Locomotiv U6. Gleich von Anfang an begann das Spiel für die Union schwierig, denn Luca Centrone sah die Möglichkeit und verwandelte zum 0:1. Wie aber wahre Titelkandidaten kämpften sich die Lions schnell zurück zum 1:1. Es ging Schlag auf Schlag und ein sehr hitziges Spiel entfachte. Die Lions wurden wild wie ein ungezähmter Löwe, bekamen aber direkt Karten dafür vom Schiedsrichter. Christian Steinbacher wurde mit einer gelben Karte verwarnt. Es sah lange nach einem Unentschieden aus, denn es gab nur mehr 5 Minuten zu spielen. Doch dann traf Burgstaller zum 1:2 – angemerkt, nicht der Neuzugang von Rapid, sondern der Lorenz von Semper. Am Ende ging es durch und Angst breitete sich aus bei den Lions. Reicht es für den Titel? Oder reicht es nicht? Was passiert? Heute können wir sagen, es reichte zum Glück für die Union. Sie beenden damit eine sehr starke Saison als Meister. Das eingeschweißte Team, das schon voriges Jahr in der oberen Tabellenhälfte war holt sich den Meistertitel. Allen voran wegen der Kompaktheit der Mannschaft. Hinten ließen Sie die gesamte Saison wenig zu. hatten die zweitbeste Defensive der Liga und vorne machten Sie fast alles rein, was ging. Am Ende ein verdienter Meister, auch wenn am Ende sehr viel Glück dabei war, dass Sie überhaupt Meister wurden. Bei Semper können wir sagen, Hut ab. Den Meister bezwungen, sechster geworden. Enorm viel Potenzial ist da, wir werden sehen, was passiert. Mit Victoria müssen alle rechnen.

Driberger – SAK

Die starken SAK, die schon zwei Saisonen in Folge oben mitspielen, wollten ihrer Favoritenrolle gerecht werden gegen eine sehr solide gute Mannschaft, die sich Driberger nennt. Von Anfang an spielte alles der Heimmannschaft in die Karten. Denn Sie gingen durch ein blödes Eigentor in Führung. Doch SAK kämpfte sich zurück und ein relativ offenes Spiel entwickelte sich. Beide schenkten sich nicht viel, hier spürten alle Zuschauer, was ein Topspiel ausmacht. Viele Tore, Eenige strittige Szenen und gegen Schluss kam SAK nochmal erneut stark zurück. Leider vergeblich, denn der Vorsprung von den Dribergern war längst zu groß. Schließlich setzte es einen 7:4 Sieg und den 7. Platz in der Saison für Driberger. Das gleiche abschneiden wie im vorigen Jahr. Dennoch ist eine Entwicklung zu spüren, viele Sachen gingen leichter zu Hand. Wir werden sehen, wo dies hinführt. SAK hingegen verliert das letzte Spiel, schneidet aber besser ab als vorige Saison. Wenn Sie den „Höhenflug“ mitnehmen und die Energie in der neuen Saison beibehalten, ist bestimmt ein Platz auf dem Treppchen möglich. Wenn nicht, sogar der Titel? Wer weiß, jedenfalls kann sich der Tabellenplatz sehen lassen. Gratulation SAK!

Lauchos Vienna – Locomotiv U6

Das Letzte Spiel des Tages und was für eines. Die Topmannschaften der 1. Liga Ost trafen aufeinander. Ein Spiel mit viel Klasse, nicht nur dank des hohen Tabellenplatzes der beiden. Sondern auch das direkte Duell des Timotheus Hollweg & Luc Pfefferkorn. Beide führen die Torschützenliste an, beide sind essenziell für ihre jeweilige Mannschaft. Dennoch ging es bei Locomotiv U6 um noch mehr, denn Sie hatten aufgrund der Lions Niederlage die Möglichkeit, vorbei zu ziehen um selber am letzten Spieltag im letzten Spiel des Tages Meister zu werden. Es begann relativ taktisch und in den ersten Minuten passierte nicht viel. Die U6 wusste um was es geht und bemerkte, dass die Chance da war. Diesbezüglich waren Sie auch anfangs etwas nervös. Dies wurde vom Topteam Lauchos Vienna direkt bestraft. Schnell führten sie in der ersten Halbzeit bereits mit 2:0. Aber wie wir alle wissen, was ist ein 2:0 in der Kleinfeldliga? Genau nichts, die dampfende Locomotive kam stärker aus der Pause. Sie zeigten Charakter, zeigten Wille. Bis 6 Minuten vor Schluss stand es auf einmal 2:2. Alles war möglich, Locomotiv drängte. Sie wollten, aber die Abwehr und starke Konter von den Lauchos zerstörten die Träume der U6. 2:2! Schade einerseits für die Loc, andererseits schreiende Menschen, pure Freude bei den Lions außerhalb. Denn es wurde wahr, die Lions sind Meister. Etwas traurige Gesichter von der Locomotiv, Sie hatten es selbst in der Hand. Dennoch spielten Sie eine fantastische Saison. Waren bis zum Schluss dabei und sind auch nächstes Jahr bestimmt Titelkandidat. Für die Lauchos ein gefühlter Sieg, für Sie ging es um nichts mehr. Nur um einen eventuell besseren Tabellenplatz. Dass Sie der U6 die Titelträume aber raubten ist für Sie sicher auch schön. Herr Hollweg holt sich die Torjägerkanone. Zeigte allen, was er kann – unfassbarer Mann. Jemand auf den die Lauchos immer bauen können, auch nächstes Jahr erwarte ich viel von den Lauchos. Tolles Spiel, tolle Werbung für den Kleinfeldfussball. Gratulation an beide.

Liebe Grüße,
Nenad Varazlic

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