Regelwerk

Ligaordnung

Das Mindestalter beträgt 16 Jahre. Mit Zustimmung der Eltern darf das Mindestalter auch 14 Jahre betragen.

Spieler der Bundesliga 1, 2 sowie der Regionalliga sind nicht erlaubt, sowie Spieler, welche bei Vereinen im Ausland spielen. Erst nach einer Stehzeit von mindestens 6 Monaten sind diese für die Kleinfeldliga spielberechtigt. Die Spieler werden bei der Anmeldung stichprobenartig beim ÖFB überprüft. Die Vereinsverantwortlichen sind dafür verantwortlich, dass der Spieler nicht in den obig genannten Spielklassen des ÖFB bzw. im Ausland tätig ist. Halten sich Vereine nicht an diese Vorgabe, droht ein Ausschluss aus dem Ligabetrieb.

Jeder Spieler muss sich am Spieltag jederzeit bei der Ligaleitung ausweisen können. Es gelten alle Lichtbildausweise, die Vorname, Nachname und Geburtsdatum enthalten. Auch akzeptiert werden deutlich erkennbare Kopien oder Fotos am Handy von den Ausweisen.

Die Trikots müssen einheitlich sein und mit beflockten und unterschiedlichen Rückennummern versehen sein. Das Torwarttrikot muss sich farblich von den Feldspielern unterscheiden. Erlaubt für den Torwart sind Tormanntrikot, Pulli (Keine Kaputze), Trainingsjacke oder T Shirt – hier ist keine Rückennummer notwendig.

Als Spielerhosen sind Fussballshorts und Trainingshosen erlaubt. Als Torwarthosen sind Fussballshorts, Trainingshosen und Torwarthosen erlaubt.

Es gibt keine Vorschreibung für Stutzen. Schienbeinschoner sind nicht verpflichtend.

Als Kopfbedeckung sind Sporthauben erlaubt. Kopftücher, Kapperl (ausgenommen TW), Quasten z.B. sind nicht erlaubt.

Als Unterbekleidung sind Trainingsanzug/Pullover/Langes Shirt/Radlerhose unter dem Trikot erlaubt und farblich nicht beschränkt. Kapuzenpullover sind als Oberbekleidung nicht erlaubt. Schal, Halstuch, Buff sind ebenfalls nicht erlaubt.

Das Tragen von Schmuck ist prinzipiell erlaubt. In Einzelfällen kann aber individuell entschieden werden. Gegenstände, welche eine Gefahr für andere oder sich selbst darstellen, sind nicht erlaubt.

Erlaubtes Schuhwerk:

  • Multinocken Sohle
  • Turnschuhe
  • Kunstrasenschuhe mit konischen Stollen

 

Bilder des erlaubten Schuhwerks findet man auf wfv.at unter Regelwerk.

 

Nicht erlaubtes Schuhwerk:

  • Rasenschuhe
  • Schuhe mit länglichen sowie V Stollen
  • Alle anderen Arten von Schuhen

Sollte bei den Dressen Farbengleichheit vorkommen ist die Heimmannschaft verpflichtet Ihre Überziehleibchen zu tragen. Die Überziehleibchen müssen andersfärbig als die eigenen Trikots sein. Es müssen mindestens 5 verfügbar sein (bei einem 6+1 System 6). Für die Anschaffung der Überziehleibchen ist jede Mannschaft selbst zuständig. Kann die Heimmannschaft keine oder zu wenige Überziehleibchen stellen, wird das Spiel spielbezogen strafverifiziert.

Die Heimmannschaft muss mindestens 2 mit ausreichend Luft versorgte Spielbälle stellen. Es müssen keine teuren Matchbälle sein, es reichen bessere Trainingsbälle. Kann die Heimmannschaft nur einen Spielball stellen, wird eine Verbandsstrafe von € 15,- fällig. Wenn die Heimmanschaft garkeinen Spielball stellen kann, wird das Spiel ergebnisbezogen strafverifiziert.

Als Kapitänsschleifen sind nur solche zugelassen.

Die Entscheidungen des Spielleiters sind Tatsachenentscheidungen und werden vom Verband nicht revidiert. Ein respektvolles Verhalten gegenüber dem Spielleiter wird vorausgesetzt. Jegliches respektloses Verhalten gegenüber dem Spielleiter wird streng geahndet und bestraft.

Das Spiel wird geleitet von teils aktiven oder ehemaligen ÖFB Schiedsrichtern, welche eine Schiedsrichterausbildung absolviert haben. In einer Ausnahmesituation kann auch der Ligaleiter die Leitung des Spieles übernehmen.

Neue Spieler können nur mehr unter der Woche von Montag bis Freitag online im Login-Bereich angemeldet werden. Anmeldeschluss ist Freitag 12:00 Uhr! Ein Anmelden am Spieltag selbst ich nicht mehr erlaubt. Ausnahme gilt nur für Notfallspieler, um am Spieltag die maximale Spieleranzahl von 5+1 zu erreichen, falls man sonst nicht antreten kann.

Ein nicht angemeldeter Spieler darf nicht am Spiel teilnehmen.

Am Spieltag selbst müssen sich neue angemeldete Spieler bei der Ligaleitung melden und sich fotografieren lassen.

Es sollten nicht mehr als 40 Spieler im Kader sein.

Ein Spieler darf immer nur bei einem Verein innerhalb des FFBÖ angemeldet werden und ist somit nur für diesen Verein spielberechtigt. Spielt der Spieler widerrechtlich bei einem weiteren Verein, so wird das Spiel ergebnisbezogen strafveriviziert und der Spieler erhält 1 Spiel Sperre. Dies gilt nicht für bestehende Spielermeldungen.

Jeder Spieler, welcher sich bei der Liga anmeldet, erklärt sich automatisch damit einverstanden, dass wir Name, Alter, Nationalität sowie ein Spielerfoto auf der Website veröffentlichen.

Spielerabmeldungen können nur in der Sommerpause online getätigt werden. Ein Abmelden der Spieler während der laufenden Saison ist nicht möglich.

Spielertransfers sind in den Sommer und Winterpausen mit Zustimmung des abgebenden Vereins möglich. Der Verband muss über den Transfer informiert werden und kann in Sonderfällen über Freigaben entscheiden. Stimmt der Verein dem Transfer nicht zu, hat der Spieler eine 6-monatige Stehzeit einzuhalten.

Die Terminisierung und Erstellung des Spielplans erfolgt durch den Verband. Die Terminisierung der Hinrunde im Herbst erfolgt in der Regel bis 10.August. Die Terminisierung der Rückrunde im Frühjahr erfolgt in der Regel bis 10.Februar.

Theoretisch ist es möglich mit einer anderen Spielpaarung die Uhrzeit zu tauschen. Hierfür ist der Verband spätestens einen Tag vor dem Spiel zu kontaktieren. Ist es an einem Spieltag gar nicht möglich anzutreten, besteht die Möglichkeit das Spiel an einem anderen Tag auszutragen. Die Kosten hierfür trägt immer der Verein, der das Spiel verschieben möchte. In allen Fällen einer Verschiebung ist in erster Linie der Verband zu kontaktieren. Ebenso muss in allen Fällen einer Verschiebung der Gegner einverstanden sein.

Eine kurzfristige Verschiebung ist bis Spielbeginn möglich, sofern der Gegner zustimmt. Danach wird wird das Spiel in jedem Fall strafverifiziert.

In der Regel steigt der Erste auf und der letzte ab. Je nach Ligagröße kann das aber variieren.

Das Spielen mit einer Gipsmanschette oder Ähnlichem ist nicht erlaubt.

Zuschauer haben sich ausschließlich hinter den Absperrungen aufzuhalten. Sollte es mit Zuschauern Probleme geben ist sofort die Ligaleitung zu verständigen. Die Ligaleitung ist jederzeit dazu ermächtigt Zuschauer des Platzes zu verweisen – nötigenfalls mit der Exekutive.

Da wir auf Kunstrasen spielen, können wir auch bei Regen spielen. Bei extremen Wettersituationen wie Sturm, Eis, Hagel, Gewitter entscheidet der Verband kurzfristig, ob gespielt wird. Sollte der Spieltag oder Spiele aufgrund der Wetterlage abgebrochen/verschoben werden, trägt die Kosten der Verband. Muss ein Spiel aufgrund höherer Gewalt abgebrochen werden, gilt ab der 40.Minute das Ergebnis – davor gibt es eine Neuaustragung.

Alle Mannschaften haben auf die Sauberkeit in den Kabinen und auf den Sportplätzen zu achten.

Am Ende der Saison erhalten die Platzierungen 1-2 von jeder Liga einen Pokal. Zusätzlich erhält der Torschützenkönig jeder Liga eine Auszeichnung.

Kaiser Cup: Am Ende der Saison (Mitte bis Ende Juni) findet der Kaiser Cup statt. Der Verband lädt auserwählte Mannschaften zu diesem Abschlussevent ein – hier spielt neben einer guten Platzierung vor allem das Fairplay-Niveau eine Rolle. Die Teilnahme ist kostenlos und wird vom Verband zur Gänze finanziert. Sagt eine Mannschaft nach der Zusage ab, wird eine Strafpönale wie bei einem Meisterschaftsspiel fällig.

Der Liga Cup ist freiwillig, bei Anmeldung jedoch bindend. Eine Absage zieht eine Strafpönale wie bei einem Meisterschaftsspiel nach sich.

Die Hallenliga ist freiwillig, bei Anmeldung jedoch verpflichtend.

Ein Ausstieg ist ausnahmslos erst mit Ende der Saison (Juni) möglich. Ein Ausstieg muss dem Verband bis spätestens 15.Mai per SMS mitgeteilt werden. Meldet sich eine Mannschaft fristgerecht ab (15.Mai), erhält sie nach Ende der Meisterschaft die Kaution retour. Bei bestehenden Außenständen wird dies mit der Kaution gegenverrechnet. Lässt eine Mannschaft den Stichtag zum 15.Mai verstreichen, ist sie automatisch für die nächste Saison wieder gesetzt. Meldet sich eine Mannschaft erst nach dem 15.Mai ab, bleibt die Kaution vom Verband einbehalten. Steigt eine Mannschaft während der laufenden Saison aus oder wird suspendiert, werden alle Spiele der Halbsaison rückwirkend mit 0:5 gwertet.

Die Kleinfeldtore sind von den Mannschaften selbstständig her und wieder wegzuräumen. Der Verband haftet nicht bei Verletzungen durch Kleinfeldtore. Das Benutzen der Kleinfeldtore erfolgt auf eigene Gefahr. Das sichern der Kleinfeldtore durch Zusatzgewichte obliegt den Mannschaften und liegt in deren Eigenverantwortung.

Die Liga haftet nicht für Verletzungen aller Art vor, während und nach dem Spiel. Bei Diebstahl, Sachbeschädigung, Schäden und Verletzungen bei höherer Gewalt haftet der Verband ebenfalls nicht.

Die Kaution (Sicherstellung bei Außenständen) beträgt die Spielgebühr einer Halbsaison. Die Bezahlung der Kaution ist gleichzeitig die verbindliche Anmeldung beim Verband. Die Kaution wird bis zum regulären Ausstieg vom Verband verwaltet. Nach einer regulären Abmeldung vom Verband (15.Mai) wird diese nach der Meisterschaft retourniert. Finanzielle Außenstände werden mit der Kaution gegenverrechnet. Löst sich eine Mannschaft während der Meisterschaft oder in der Sommer/Winterpause auf, bleibt die Kaution einbehalten. Wird eine Mannschaft vom Verband suspendiert, bleibt die Kaution einbehalten.

Die Höhe der Spielgebühr hängt von der Art der Förderung ab, die eine Mannschaft erhält und ist beim Verband zu erfragen. Weiters hängt sie davon ab, wie groß eine Liga ist (7-11 Spiele pro Halbjahr sind die Regel). Die Spielgebühr ist immer für eine Halbsaison im Voraus zu bezahlen und wird im Mai/Juni und November/Dezember einkassiert. Der Zahlungstermin Mai/Juni ist für die kommende Herbstsaison (Hinrunde). Der Zahlungstermin November/Dezember ist für die kommende Frühjahrssaison (Rückrunde). Beim Neueinstieg kann der erste Zahlungstermin abhängig vom Zeitpunkt der Anmeldung variieren. Ein Zahlungsverzug ist grundsätzlich nicht erlaubt, da auch der Verband den Platz und die Schiedsrichterkosten pünktlich bezahlen müssen. Alle Zahlungen der Spielgebühr an den Verband sind verbindlich und werden in der Regel nicht retourniert. Steigt eine Mannschaft während der Meisterschaft aus oder wird suspendiert, bleibt die Spielgebühr einbehalten.

Spielbezogenes Regelwerk (Vor dem Spiel)

Das Spielblankett ist im Login-Bereich zum Download bereit gestellt und sollte von jeder Mannschaft selbst ausgedruckt werden.

Das Spielblankett ist vor dem Spiel korrekt ausgefüllt bei der Ligaleitung abzugeben. Wird das Spielblankett nicht oder nicht zeitgerecht, sowie falsch ausgefüllt abgegeben, folgt eine ergebnisbezogene Strafverifizierung.

Zum vorgegebenen Spieltermin müssen 5+1 (oder 6+1 je nach vereinbartem Spielsystem) Spieler umgezogen am Platz stehen. Sind weniger vor Ort, wird das Spiel ergebnisbezogen strafverifiziert, denn in Unterzahl darf das Spiel nicht begonnen werden. Sinkt die Spieleranzahl aufgrund roter Karten oder Verletzungen bei 5+1 auf 4+1 (bei 6+1 auf 5+1), ist das Spiel weiterzuführen. Sinkt die Spieleranzahl aufgrund roter Karten oder Verletzungen unter 4+1 bzw. 5+1 geht das Spiel nur mehr weiter, sofern Ersatzspieler vorhanden sind.

Notfallsystem bei Spielermangel: Sollten am Spieltag nicht genügend Spieler anwesend sein, so kann bei einer Einigung beider Mannschaften das Notfallsystem 4+1 angewendet werden. Das Spielsystem muss von beiden Mannschaften gleichermaßen gespielt und kann nach dem Anpfiff nicht mehr geändert werden. Bei dem 4+1 System wird das Spielfeld verkleinert und das Tor von der Seitenoutlinie bis zur verlängerten 16er Linie des großen Strafraumes hereingezogen.

Das Grundsystem ist immer 5+1. Werden sich beide Kapitäne vor dem Spiel einig, dass sie mit 6+1 spielen wollen, so ist dies möglich. Das System ist dem Schiedsrichter vor dem Einlaufen mitzuteilen. Werden sich die Mannschaften nicht einig, wird automatisch das 5+1 System herangezogen. Möchte eine Mannschaft lieber mit 5+1 spielen, so wird dieses Grundsystem immer bevorzugt. Das System kann dann während des Spiels nicht mehr geändert werden.

Notfallsystem bei Spielermangel: Sollten am Spieltag nicht genügend Spieler anwesend sein, so kann bei einer Einigung beider Mannschaften das Notfallsystem 4+1 angewendet werden. Das Spielsystem muss von beiden Mannschaften gleichermaßen gespielt und kann nach dem Anpfiff nicht mehr geändert werden. Bei dem 4+1 System wird das Spielfeld verkleinert und das Tor von der Seitenoutlinie bis zur verlängerten 16er Linie des großen Strafraumes hereingezogen.

Ausweiskontrollen können vor, während oder nach dem Spiel von der Ligaleitung aus diversen Gründen vorgenommen werden. Ein Spieler ohne Lichtbildausweis ist nicht spielberechtigt. Spielt ein Spieler ohne Ausweis, erhält er 1 Spiel Sperre. Ist der Spieler der Ligaleitung bekannt, muss er keinen Ausweis nachreichen – erhält aber trotzdem 1 Spiel Sperre. Ist der Spieler der Ligaleitung nicht bekannt, wird dieser dem Strafa vorgeladen. Erscheint er nicht beim Strafa, wird das Spiel ergebnisbezogen strafverifiziert.

Die vorgegebenen Beginnzeiten des Verbandes sind pünktlich einzuhalten. Die Mannschaft muss sich zur Beginnzeit mit mindestens 5+1 Spielern umgezogen am Platz befinden. Ist dies nicht der Fall, wird das Spiel ergebnisbezogen strafveriviziert. Kommt eine Mannschaft bis zu 15 Minuten zu spät, wird das Spiel strafverifiziert – es wird aber ein Freundschaftsspiel ausgetragen. Kommt eine Mannschaft später als 15 Minuten umgezogen auf den Platz, wird in jedem Fall eine Strafpönale von 80,- eingehoben. Der geschädigte Gegner erhält dann die Spielgebühr zurück, wenn kein Freundschaftsspiel stattfindet.

Vor Spielbeginn werden beide Mannschaften inklusive Ersatzspieler vom Schiedsrichter zusammengezogen. Kontrolliert wird das korrekte Schuhwerk, ob die Trikots regelkonform sind und ob die Heimmannschaft 2 Spielbälle stellen kann. Das tragen falschen Schuhwerks sowie falscher Spielkleidung ist nicht gestattet.

Spielregeln

Bei Uneinigkeit entscheidet der Spielleiter per Münzwurf.

Die Spielzeit beträgt 2×25 Minuten. Die Zeit wird bei Unterbrechungen nicht angehalten.

Die Halbzeitpause dauert maximal 5 Minuten.

Der Spielleiter kann nach eigenem Ermessen bis zu 5 Minuten nachspielen lassen.

Der Ball muss ungehindert ins Spiel gebracht werden.

Aktiv laut FIFA Regelwerk.

Ausführung laut FIFA Regelwerk. Abstand der Mauer 5 Meter (Ausnahme Torlinie).

Ausführung laut FIFA Regelwerk. Berührt der ball das Großfeldtor, wird das Spiel mit einem Einwurf fortgesetzt.

Mit dem Fuß von den Markierungen des Viertelkreises oder am Schnittpunkt Mittellinie/Seitenoutlinie von der gedachten Markierung des Viertelkreises.

Der Strafraum geht seitlich links und rechts ca. 10 Meter von der Torstange des Kleinfeldtores weg. Diese Breite ist durch Markierungshütchen bzw. Teller gekennzeichnet. In die Tiefe geht er bis maximal zur verlängerten weißen 16er Linie des großen Strafraumes, die als Orientierung dient.

In den Mann rutschen oder der Versuch davon ist verboten. Konsequenz ist mindestens die Gelbe Karte – Spielfortsetzung direkter Freistoß oder Strafstoß. Ausgenommen davon ist der Tormann, sofern er sich im Strafraum befindet.

Wird vom Schiedsrichter festgelegt.

Ein Spielertausch ist beliebig oft bei Spielunterbrechung möglich. Der Spielertausch muss beim Schiedsrichter angemeldet werden und darf erst nach dessen Freigabe durchgeführt werden. Der ausscheidende Spieler darf das Spielfeld überall verlassen. Der einzutauschende Spieler darf das Spielfeld nur von der Grundlinie des eigenen Tores betreten. Ein fliegender Wechsel ist nicht erlaubt. Ein Hin- und Rücktausch ist jederzeit erlaubt.

Die Ersatzspieler haben sich neben oder hinter dem eigenen Tor aufzuhalten. Ein unerlaubtes Eingreifen eines Ersatzspielers in das Spiel wird mit Gelb bestraft. Spielfortsetzung wäre ein indirekter Freistoß, wo der Ball bei der Unterbrechung war. Wird durch das Eingreifen eines Ersatzspielers eine aussichtsreiche Torchance verhindert, erhält dieser die rote Karte. Ein Feldspieler muss hier das Spielfeld verlassen. Spielfortsetzung wäre ein Strafstoß.

Pro Mannschaft ist ein Betreuer zugelassen. Dieser hat sich bei den Ersatzspielern aufzuhalten.

Kontrolle und Korrektur mit dem Schiedsrichter unmittelbar nach Abpfiff möglich. Sind die Torschützen eingetragen ist keine Korrektur mehr möglich.

Strafen

Steigt eine Mannschaft während einer laufenden Saison aus oder wird suspendiert, werden alle Spiele rückwirkend für diese betroffene Halbsaison mit 0:5 ohne Punkteabzug gewertet. Torschützen und Karten bleiben unverändert.

Steigt eine Mannschaft in der Winterpause aus oder wird suspendiert, werden die Rückrundenspiele mit 0:5 gewertet. Die Spiele können von einer anderen Mannschaft ausschließlich als Freundschaftsspiele übernommen werden.

Verursacht eine Mannschaft einen Spielabbruch, wird das Spiel ergebnisbezogen strafverifiziert. Eventuell wird auch eine Strafpönale eingehoben.

Verursacht eine Mannschaft einen technischen Spielabbruch, wird das Spiel ergebnisbezogen strafverifiziert. Dies gilt auch bei Verletzungen. Eventuell wird auch eine Strafpönale eingehoben.

Tritt eine Mannschaft freiwillig ab, wird das Spiel ergebnisbezogen strafverifiziert. Eventuell wird auch eine Strafpönale eingehoben.

Verletzt sich ein Spieler so schwer, dass er nicht vom Spielfeld gebracht werden kann, wird das Spiel abgebrochen. Zu einer Neuaustragung auf Kosten des Verbandes kommt es, wenn noch mehr als 10 Minuten zu spielen wäre.

Ein entschuldigtes Nichtantreten zieht eine ergebnisbezogene Strafverifizierung nach sich. Dies bedeutet ein 0:5 sowie 2 Punkte Abzug und eine Strafpönale.

Strafpönale bei Absage bis 2 Stunden vor Spielbeginn: 65,-.

Strafpönale mit weniger als 2 Stunden vor Spielbeginn: 80,-.

Ein unentschuldigtes Nichtantreten beträgt 100,- sofern die Mannschaft nicht suspendiert wird. Kann eine Mannschaft öfter als 2 mal in einer Halbsaison nicht antreten, wird diese vom Spielbetrieb genommen.

Strafen können vom Strafausschuss in verschiedenen Höhen festgelegt werden. Strafpönalen müssen vor dem nächsten Spieltag beim Verband eingegangen sein, da sonst die Mannschaft nicht spielberechtigt ist. Hier ein paar Beispiele:

  • Rote Karten, die über einen Ligaausstieg hinaus gehen: € 15,- pro gesperrtes Spiel (wird mit der Kaution gegenverrechnet)
  • Nichtantreten zum Spiel: € 65,- / € 80,- / € 100,-
  • Raufhandel (falls die Mannschaft nicht suspendiert wird): Pro involvierten Spieler werden € 25,- eingehoben
  • Weniger als 2 Spielbälle zum Match: € 15,- pro Ball

Eine ergebnisbezogene Strafverifizierung bedeutet, dass die Mannschaft mit 0:5 gewertet wird. Lag die Mannschaft in Führung, wird nur das 0:5 gewertet. Bei einem Unentschieden, Niederlage, Nichtantreten, Abtreten und Dergleichen werden immer 2 Punkte zusätzlich abgezogen.

Zusätzlich zu Strafverifizierungen können individuelle Mannschaftssanktionen beschlossen werden.

Mannschaften, die Liga- oder Rufschädigend agieren oder Verbandsinterne Informationen an Dritte weitergeben, können jederzeit bei Einbehaltung aller bezahlten Gebühren vom Verband suspendiert werden.

Nimmt eine Mannschaft an einer Veranstaltung außerhalb unseres Verbandes teil, so trägt sie die Verantwortung dort nicht negativ aufzufallen, da dies ebenfalls ligaschädigend sein kann.

Geraten zwei Spieler aneinander, so ist die Mannschaft sofort dazu verpflichtet, die beiden zu trennen und deeskalierend zu agieren. Macht eine Mannschaft dies nicht oder ist diese sogar noch involviert, treten Sanktionen in Kraft, die bis zum Ligaausschluss gehen können.

Verwarnung, Vorstufe zur Roten Karte. Bei der dritten/vierten/fünften gelben Karte erhält der Spieler 1 Spiel Sperre. Die Gelbe Karte wird nicht in die neue Saison mitgenommen.

  • 4. gelbe Karte = 1 Spiel Sperre

Die Gelb/Rote Karte zieht automatisch immer ein Spiel zusätzlich Sperre nach sich.

Der ausgeschlossene Spieler kann nach 10 Minuten Unterzahlspiel durch einen anderen Spieler ersetzt werden.

Erhält ein Spieler auf Grund einer gelb/roten Karte in der Meisterschaft eine Sperre, so ist diese im Liga-Cup nicht gültig – Der Spieler ist im Cup spielberechtigt.

Erhält ein Spieler eine gelb/rote Karte im Liga-Cup, so ist diese auch nur im Cup-Bewerb gültig. Scheidet die Mannschaft jedoch frühzeitig aus dem Cup-Bewerb aus, so muss die restliche Sperre in der Meisterschaft abgesessen werden.

Liga Süd, Mitte & West: Ausschlusskarte mit integrierter Zeitstrafe. Der ausgeschlossene Spieler kann nach 10 Minuten Unterzahlspiel durch einen anderen Spieler ersetzt werden. Bei undiszipliniertem Verhalten kann ein Spieler auch vor oder nach einem Spiel sowie im Privatgewand jederzeit vom Verband gesperrt werden.

Liga Nord: Ausschlusskarte – die Mannschaft muss das Spiel in Unterzahl beenden. Bei undiszipliniertem Verhalten kann ein Spieler auch vor oder nach einem Spiel sowie im Privatgewand jederzeit vom Verband gesperrt werden.

Erhält ein Spieler auf Grund einer Roten Karte in der Meisterschaft eine Sperre, so ist diese im Liga-Cup nicht gültig – Der Spieler ist im Cup spielberechtigt.

Erhält ein Spieler eine rote Karte im Liga-Cup, so ist diese auch nur im Cup-Bewerb gültig. Scheidet die Mannschaft jedoch frühzeitig aus dem Cup-Bewerb aus, so muss die restliche Sperre in der Meisterschaft abgesessen werden.

  1. Gelb-Rote Karte (1 Spiel Sperre)
  2. Torraub (1 Spiel Sperre)
  3. Foul (2 Spiele aufwärts)
  4. Beleidigung (1 Spiel Sperre)
  5. Schwere Beleidigung (2 Spiele aufwärts)
  6. Bedrohung (3 Spiele aufwärts)
  7. Leichte Tätlichkeit (1 Spiel aufwärts)
  8. Tätlichkeit (6 Spiele aufwärts)
  9. Anspucken (6 Spiele aufwärts)
  1. Kritik am Schiedsrichter (1 Spiel Sperre)
  2. Schiedsrichterbeleidigung (1 Spiele aufwärts)
  3. Schwere Schiedsrichterbeleidigung (4 Spiele aufwärts)
  4. Schiedsrichterbedrohung (6 Spiele aufwärts bis Ligaausschluss)
  5. Kopf an Kopf (8 Spiele aufwärts)
  6. Karten aus der Hand reißen (8 Spiele aufwärts bis Ligaausschluss)
  7. Anspucken (Ligaausschluss)
  8. Versuchte Tätlichkeit (Ligaausschluss)
  9. Tätlichkeiten aller Art (Ligaausschluss)

Der Verband behält sich das Recht vor, jederzeit Regelanpassungen und -änderungen durchführen zu dürfen.

Alle Regeln, die hier nicht erläutert werden, werden vom WFV sowie dem ÖFB übernommen oder durch den Freizeit Fussball Bund individuell entschieden und sind zu akzeptieren. 

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