Doppelrunde in der Liga Mitte: 13. Spieltag
Spektakel, späte Wendungen und enge Duelle in der 1. Liga Mitte
Die 1. Liga Mitte zeigte sich auch diesmal wieder von ihrer abwechslungsreichen Seite. Zwischen Offensivfeuerwerken, hitzigen Duellen und Last-Minute-Entscheidungen war alles dabei. Besonders die Floridsdorfer Roadrunners lieferten gemeinsam mit den Gürtel Boys das wohl spektakulärste Spiel der Runde ab.
AS Pirin – Celtic Glashoch 1:1
Kein Sieger im Duell zwischen AS Pirin und Celtic Glashoch. Michael Unterthurner brachte Celtic früh in Führung, doch Matthias Eybl antwortete nur wenige Minuten später mit dem Ausgleich für Pirin. Danach entwickelte sich eine intensive Partie mit viel Einsatz und wenigen klaren Chancen. Zwei Gelbe Karten auf Seiten von Celtic unterstrichen die kämpferische Note des Spiels. Am Ende blieb es bei einer gerechten Punkteteilung.
Vindobona Silva – Partyzan Brezina 3:1
Vindobona Silva erwischte den besseren Start und stellte früh die Weichen auf Sieg. Florian Hiesl brachte sein Team zunächst in Front, ehe Hannes Platz und Kilian Umlauft die Partie noch vor der Pause endgültig kippen ließen. Partyzan Brezina fand kaum Zugriff auf das Spiel und musste sich trotz aller Bemühungen letztlich klar geschlagen geben. David Bär setzte mit dem 3:1 den Schlusspunkt.
Voga Bonito – Olympichaos Bieräus 0:4
Olympichaos Bieräus ließ in dieser Begegnung nichts anbrennen und dominierte über weite Strecken souverän. Luca Santer schnürte einen Doppelpack und leitete den ungefährdeten Erfolg früh ein. Spätestens nach dem dritten Treffer war die Partie entschieden. Für Voga Bonito wurde der Abend nach der Roten Karte gegen Kilian Marte endgültig bitter, während Olympichaos den Vorsprung in Überzahl noch weiter ausbaute.
Knöpflemischung – SV Spritzwein 3:0
Knöpflemischung zeigte eine konzentrierte und reife Leistung gegen SV Spritzwein. Philipp Lehner avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner und sorgte gemeinsam mit David Knaus früh für klare Verhältnisse. Spritzwein hielt kämpferisch dagegen, fand offensiv aber kaum Lösungen. Mehrere Verwarnungen spiegelten die zunehmende Intensität der Partie wider, am verdienten Sieg von Knöpflemischung änderte das allerdings nichts mehr.
Floridsdorfer Roadrunners – Gürtel Boys 6:5
Das Spiel der Runde lieferten zweifellos die Floridsdorfer Roadrunners und die Gürtel Boys. Bereits nach wenigen Minuten stand die Partie komplett unter Strom: Philipp Schleifer brachte die Roadrunners mit einem frühen Doppelpack auf Kurs, doch die Gürtel Boys blieben dran und antworteten immer wieder.
Besonders in der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit ständig wechselnder Dynamik. Mehrfach schien das Momentum zu kippen, ehe die Roadrunners in der Schlussphase doch noch den entscheidenden Punch setzten. Schleifer krönte seine starke Leistung mit insgesamt vier Treffern und hatte damit maßgeblichen Anteil an einem wilden 6:5-Erfolg.
Torfestival und Last-Minute-Spannung in der 2. Liga Mitte
Die 2. Liga Mitte lieferte diesmal alles, was das Kleinfeldherz begehrt: enge Duelle, wilde Schlagabtäusche und gleich mehrere offensiv geführte Partien. Besonders zwischen SC Transdanurbier und Babenberger Buam ging es ordentlich zur Sache.
1. Wiener Maierpartie – Ekip de Lux 4:5
Ekip de Lux setzte sich in einem wilden Offensivduell knapp gegen die 1. Wiener Maierpartie durch. Tom Assen drückte der Partie früh seinen Stempel auf und schnürte bereits in der ersten Halbzeit einen Dreierpack. Doch die Maierpartie gab sich nie geschlagen: Oliver Pomaranski hielt sein Team mit drei Treffern praktisch im Alleingang im Spiel.
Auch nach dem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Vorsprung blieb es bis zum Schluss offen. Erst in den letzten Minuten brachte Ekip de Lux den knappen Vorsprung über die Zeit und durfte nach einem echten Schlagabtausch jubeln.
Papageno AC – 1. F Zeh 2:2
Zwischen Papageno AC und 1. F Zeh entwickelte sich ein ausgeglichenes und intensives Spiel. Michael Walther brachte 1. F Zeh zweimal in Führung, doch Henri Oster hatte jeweils die passende Antwort parat. Beide Teams lieferten sich über die gesamte Spielzeit ein Duell auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten den Unterschied hätten machen können. Schlussendlich blieb es bei einer gerechten Punkteteilung.
FC Wochenendkicker – Bauer Rangers 4:2
Die Wochenendkicker drehten nach der Pause ordentlich auf und entschieden die Partie gegen die Bauer Rangers noch klar für sich. Nach dem frühen Rückstand durch Julian Michlmayr übernahm das Team zunehmend die Kontrolle. Oliver Bacher brachte mit einem Doppelpack die Wende ins Rollen, ehe Matthias Gottwald in der Schlussphase endgültig den Deckel draufmachte. Der späte Treffer der Rangers kam letztlich zu spät.
Bres United – FC Sacklpicker 2:1
Bres United feierte einen hart erarbeiteten Erfolg gegen die FC Sacklpicker. Jannis Lasetzky brachte sein Team kurz nach einer Gelben Karte mit einem energischen Abschluss in Führung. Nach dem Ausgleich durch Michael Hölzl blieb die Partie lange offen, ehe Maximilian Menschik in der Schlussphase den entscheidenden Treffer erzielte. Ein intensives Spiel, das bis zum Ende spannend blieb.
SC Transdanurbier – Babenberger Buam 5:9
Was für ein Offensivspektakel! Zwischen SC Transdanurbier und den Babenberger Buam entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch mit Chancen im Minutentakt. Transdanurbier startete stark und ging früh in Führung, doch die Babenberger Buam antworteten mit gnadenlos effizientem Offensivfußball.
Vor allem Marius Maurer und Riccardo Steinmetz sorgten immer wieder für Gefahr und drehten die Partie Stück für Stück. Trotz mehrfacher Comeback-Versuche von Transdanurbier blieb Babenberger Buam offensiv kaum zu bremsen und zog besonders in der Schlussphase davon. Neun Tore sprechen letztlich eine deutliche Sprache – auch wenn das Ergebnis kaum widerspiegelt, wie lange dieses Spiel völlig offen war.
Favoritensiege und klare Statements in der 3. Liga Mitte
Auch in der 3. Liga Mitte wurde es wieder torreich. Während einige Teams ihre Ambitionen eindrucksvoll untermauerten, entwickelten sich andere Partien zu echten Geduldsspielen. Besonders die Walking Gentlemens und FK Amicitia Wien setzten diesmal deutliche Ausrufezeichen.
Atletico Engelmann – Walking Gentlemens 3:7
Die Walking Gentlemens zeigten einmal mehr, warum sie offensiv zu den gefährlichsten Teams der Liga zählen. Bereits früh übernahmen sie das Kommando und erspielten sich eine komfortable Führung. Atletico Engelmann hielt mit viel Einsatz dagegen und kam zwischenzeitlich wieder heran, doch spätestens in der Schlussphase zog der Favorit davon.
Martin Schaden war mit mehreren Treffern der prägende Mann am Platz, während auch Dominik Gross und Michael Nagy wichtige Akzente setzten. Atletico bewies Moral, konnte das hohe Tempo der Gentlemens über die gesamte Distanz aber nicht mitgehen.
FC Maria Geburt – Inter Disziplinär 2:1
Ein enges und umkämpftes Spiel entschied FC Maria Geburt knapp für sich. Vincent Dick brachte sein Team früh in Führung, ehe Inter Disziplinär durch Sidi Hinterreitner ausgleichen konnte. Danach entwickelte sich ein intensives Duell mit wenigen klaren Chancen. Tobias Schön sorgte schließlich mit seinem Treffer für die Entscheidung zugunsten von Maria Geburt, das den Vorsprung bis zum Schluss clever verteidigte.
LASK Lubgehen – FK Amicitia Wien 1:8
FK Amicitia Wien ließ gegen LASK Lubgehen keinerlei Zweifel aufkommen und dominierte die Partie beinahe nach Belieben. Schon in der Anfangsphase setzte sich Amicitia entscheidend ab und spielte die Begegnung danach souverän herunter.
Besonders offensiv lief es nahezu perfekt: Blendi Jupa traf doppelt, Emil Witteveen ebenfalls, dazu reihten sich mehrere weitere Spieler in die Torschützenliste ein. LASK Lubgehen gelang lediglich ein Ehrentreffer, während Amicitia einen auch in dieser Höhe verdienten Kantersieg feierte.
Young Boys Benno – SV Wüde Blindnis 2:1
Die Young Boys Benno entschieden ein umkämpftes Spiel knapp für sich. Nach der frühen Führung von Jakob Kainz antwortete Luca Indere praktisch postwendend für Wüde Blindnis. In weiterer Folge blieb die Partie lange offen und lebte vor allem von ihrer Spannung. Erst David Baumgartner sorgte mit seinem Treffer für die Entscheidung zugunsten der Young Boys, die den knappen Vorsprung danach geschickt über die Zeit brachten.
FC Vet Boys – The Warriors 2:5
The Warriors drehten nach frühem Rückstand richtig auf und nahmen am Ende verdient drei Punkte mit. Niklas Holzer brachte die Vet Boys zunächst in Front, doch The Warriors fanden schnell die passende Antwort. Vor allem Ömer Helvaci spielte sich mit vier Treffern in den Mittelpunkt und war von der Defensive der Vet Boys kaum zu stoppen.
Zwischenzeitlich blieb die Partie zwar offen, doch je länger das Spiel dauerte, desto klarer übernahmen The Warriors die Kontrolle. Mit dem späten Doppelschlag machten sie schließlich alles klar und feierten einen souveränen Auswärtserfolg.
Spektakel, Platzverweise und Last-Minute-Drama in der 4. Liga Mitte
Die 4. Liga Mitte bot diesmal alles, was das Fußballherz begehrt: enge Spiele, hitzige Duelle, viele Tore und gleich mehrere turbulente Schlussphasen. Besonders FC Ottakrieger und Sigmunds FU präsentierten sich offensiv in starker Form, während Mythos Donauplatte einen emotionalen Last-Minute-Sieg feiern durfte.
Mythos Donauplatte – VFB Danube 3:2
Mythos Donauplatte sicherte sich in einem intensiven Spiel drei enorm wichtige Punkte. VFB Danube erwischte zunächst den besseren Start und ging durch Benedict Schiller und Tobias Gerdenits mit 2:0 in Führung. Doch Mythos kämpfte sich zurück: Ferdinand Gal verkürzte noch vor der Pause und hielt sein Team im Spiel.
Die Partie wurde danach zunehmend hektischer. Gelbe Karten häuften sich, ehe VFB Danube kurz vor der Pause nach einer Gelb-Roten Karte plötzlich in Unterzahl agieren musste. Diese Überzahl nutzte Mythos eiskalt aus. Jan Pröll erzielte den Ausgleich, ehe Ferdinand Gal in letzter Minute mit seinem zweiten Treffer den viel umjubelten Sieg fixierte.
Young Boys Vienna – Bachelors 2:3
Die Bachelors entschieden ein spannendes Auswärtsspiel knapp für sich. Karim Omar brachte Young Boys Vienna früh in Führung, doch die Gäste blieben ruhig und fanden immer besser in die Partie. Levi Jäger und Stefan Simeunovic drehten das Spiel zunächst zugunsten der Bachelors.
Young Boys kämpfte sich nochmals zurück und glich durch Karim Omar erneut aus. Doch Tamás Ruff hatte das letzte Wort: Sein Treffer brachte die Bachelors endgültig auf die Siegerstraße. In der Schlussphase verteidigten die Gäste den knappen Vorsprung mit viel Einsatz und Cleverness.
AMD Lions – Sigmunds FU 2:4
Sigmunds FU präsentierte sich auswärts äußerst effizient und feierte einen verdienten Erfolg bei den AMD Lions. Schon früh stellten Raphael Hohenauer und Elias Berlanda die Weichen auf Sieg. Die Lions hielten zwar dagegen und verkürzten zwischenzeitlich zweimal, doch Sigmunds FU hatte stets die passende Antwort parat.
Vor allem Elias Berlanda überzeugte mit einer starken Leistung und wichtigen Treffern. In der Schlussphase sorgte Armin Deim schließlich endgültig für die Entscheidung zugunsten der Gäste.
The Crew – Borussia Donaustadt 4:4
Was für ein wildes Spiel! The Crew und Borussia Donaustadt lieferten sich ein echtes Offensivspektakel ohne Sieger. Borussia startete besser und ging früh durch David Grasl in Führung, doch The Crew antwortete stark und drehte die Partie zwischenzeitlich sogar komplett.
Liam Armand Kirch ragte mit mehreren Treffern heraus und brachte The Crew scheinbar auf Kurs Richtung Sieg. Doch Borussia Donaustadt gab nie auf und schlug immer wieder zurück. David Grasl sorgte schließlich mit seinem zweiten Treffer für den verdienten 4:4-Endstand in einer Partie, die bis zur letzten Minute hin und her wogte.
Hänseln und Grätschen – FC Ottakrieger 3:8
FC Ottakrieger feierte in einem turbulenten und teilweise hitzigen Spiel einen klaren Auswärtssieg. Bereits früh entwickelte sich eine torreiche Begegnung, in der die Ottakrieger ihre offensive Qualität eindrucksvoll ausspielten. Ferdinand Hübner und Leonid Pfefferkorn sorgten mit mehreren Treffern früh für klare Verhältnisse.
Hänseln und Grätschen stemmte sich zwar phasenweise dagegen und kam ebenfalls zu Toren, defensiv bekam man die Gäste aber nie wirklich unter Kontrolle. Zusätzlich wurde die Partie immer emotionaler: Platzverweise auf beiden Seiten sorgten in der Schlussphase für zusätzliche Hektik. Am klaren Sieg der Ottakrieger änderte das jedoch nichts mehr.




