Doppelrunde in der Liga Mitte: 14. Spieltag
Torfest trotz Doppelbelastung: Celtic und Vindobona setzen Ausrufezeichen
Die englische Woche in der Liga Mitte forderte den Teams alles ab – doch gerade unter der zusätzlichen Doppelbelastung zeigten einige Mannschaften beeindruckende Leistungen. Während Celtic Glashoch offensiv kaum zu bremsen war, feierte Vindobona Silva einen souveränen Auswärtssieg. Olympichaos Bieräus rettete einen knappen Erfolg über die Ziellinie, während Gürtel Boys stark zurückschlugen.
Celtic Glashoch – Partyzan Brezina 8:2
Celtic Glashoch ließ trotz der intensiven Doppelrunde keinerlei Müdigkeit erkennen und zerlegte Partyzan Brezina mit einer beeindruckenden Offensivleistung. Schon früh stellte Celtic die Weichen auf Sieg: Johannes Eckert, Wenzel Schweickert und Noah Jarolim Nockher sorgten rasch für klare Verhältnisse.
Partyzan stemmte sich zwar phasenweise gegen die drohende Niederlage und kam durch Florian Hiesl sowie Gregorz Zatulokal zu Treffern, defensiv bekam man die spielfreudigen Gastgeber aber nie in den Griff. Besonders Wenzel Schweickert und Johannes Rieger glänzten mehrfach als Torschützen. Spätestens nach Wiederbeginn war klar, dass Celtic die drei Punkte unbedingt mitnehmen wollte – auch mit Blick auf die kräftezehrende englische Woche.
SV Spritzwein – Vindobona Silva 0:4
Vindobona Silva meisterte die Herausforderung der Doppelbelastung souverän und feierte einen ungefährdeten Auswärtssieg bei SV Spritzwein. Bereits früh sorgte Markus Peter Sommersguter für die Führung, ehe Kilian Umlauft mit einer starken Leistung endgültig den Unterschied ausmachte.
Spritzwein fand offensiv kaum Lösungen gegen die kompakte Defensive der Gäste. Vindobona kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken und blieb auch nach mehreren Wechseln konzentriert. David Bär und erneut Umlauft schraubten das Ergebnis schließlich deutlich nach oben.
Olympichaos Bieräus – Floridsdorfer Roadrunners 3:2
In einer intensiven Partie setzte sich Olympichaos Bieräus knapp gegen die Floridsdorfer Roadrunners durch. Beide Teams merkte man die Kräfte der laufenden Doppelrunde phasenweise an, dennoch entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit offenem Schlagabtausch.
Die Roadrunners gingen zunächst in Führung, doch Olympichaos antwortete stark: Luca Santer traf doppelt und hielt seine Mannschaft im Spiel. Kurz vor Schluss sorgte Christian Favalli schließlich für den entscheidenden Treffer zum umjubelten 3:2-Erfolg. Die Gäste drängten zwar nochmals auf den Ausgleich, doch Olympichaos brachte den knappen Vorsprung mit großem Kampfgeist über die Zeit.
Gürtel Boys – Knöpflemischung 4:1
Nach zuletzt schwierigen Auftritten meldeten sich die Gürtel Boys eindrucksvoll zurück. Gegen Knöpflemischung zeigte das Team trotz der englischen Woche eine konzentrierte und effiziente Vorstellung.
Paul Pfeifer und Nicolas Kulterer brachten die Gastgeber früh in Front, ehe Knöpflemischung durch Felix Schneider kurz Hoffnung schöpfen konnte. Doch Gürtel Boys blieb spielbestimmend und legte in der Schlussphase nochmals nach. Florentin Spriegl und Luca Schnizer sorgten letztlich für einen verdienten Heimsieg.
AS Pirin – Voga Bonito 5:0 (strafverifiziert)
Das Spiel zwischen AS Pirin und Voga Bonito wurde nicht ausgetragen, da Voga Bonito nicht antrat. Die Partie wurde daher mit 5:0 für AS Pirin strafverifiziert gewertet.
Gerade in einer kräfteintensiven Doppelrunde ist die personelle Belastung für viele Teams enorm – dennoch wird AS Pirin die kampflosen drei Punkte gerne mitnehmen.
Spektakel trotz Doppelbelastung: Torreiche Duelle prägen die 2. Liga
Auch in der 2. Liga machte sich die englische Woche bemerkbar – doch an mangelnder Unterhaltung lag es definitiv nicht. Die Teams lieferten trotz kurzer Regenerationszeit mehrere torreiche Partien, enge Schlussphasen und starke Offensivleistungen. Besonders Bauer Rangers und SC Transdanurbier überzeugten eindrucksvoll.
Babenberger Buam – FC Sacklpicker 4:2
Die Babenberger Buam setzten sich in einer intensiven Partie gegen FC Sacklpicker durch und zeigten dabei einmal mehr ihre offensive Qualität trotz der laufenden Doppelrunde. Jonah Modlik brachte die Gastgeber früh in Führung, ehe August Eckmann zwischenzeitlich ausgleichen konnte.
Doch die Babenberger blieben ruhig und fanden rasch zurück ins Spiel. Marius Maurer und erneut Modlik sorgten für eine komfortable Führung. Sacklpicker kämpfte sich durch Daniel Rommer nochmals heran, doch Herbert Weissenbaeck machte kurz vor Schluss endgültig alles klar.
Ekip de Lux – Papageno AC 3:2
Ekip de Lux feierte einen hart erarbeiteten Sieg gegen Papageno AC. In einem Spiel, in dem beiden Teams die Doppelbelastung phasenweise anzumerken war, entschied am Ende die größere Effizienz der Gastgeber.
Oliver Veselic und Louis Pastore brachten Ekip zunächst mit 2:0 in Front. Papageno antwortete jedoch prompt und blieb durch Joshua Benker und Axel Breuer bis zuletzt im Spiel. Benjamin Hermersdorf erzielte schließlich den entscheidenden Treffer für Ekip de Lux, das den knappen Vorsprung mit viel Einsatz über die Zeit brachte.
Bauer Rangers – 1. Wiener Maierpartie 8:2
Die Bauer Rangers lieferten eines der offensiv stärksten Spiele der Runde ab und ließen der 1. Wiener Maierpartie kaum eine Chance. Bereits in den Anfangsminuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ehe die Gastgeber immer stärker das Kommando übernahmen.
Vor allem Wendelin Engels und Niko Blatty waren kaum zu stoppen und sorgten mit mehreren Treffern früh für klare Verhältnisse. Trotz einzelner Lichtblicke der Maierpartie kontrollierten die Rangers das Spielgeschehen nahezu durchgehend. Gerade unter den Bedingungen der englischen Woche beeindruckte vor allem die enorme Intensität und Spielfreude der Gastgeber.
1. F Zeh – Bres United 4:5
Was für ein verrücktes Spiel! 1. F Zeh und Bres United lieferten sich ein spektakuläres Torfestival, das bis in die Schlussminuten völlig offen blieb. Michael Walther brachte F Zeh zunächst in Führung, doch Bres United antwortete eiskalt und drehte die Partie zwischenzeitlich.
Immer wieder wechselte das Momentum, beide Teams warfen trotz der Doppelbelastung nochmals alles hinein. Besonders Luis Brunner und Jakob Kalchhauser sorgten offensiv für viel Gefahr auf Seiten von Bres United.
In der hektischen Schlussphase sah Paul Antony schließlich noch die Rote Karte, nachdem er eine aussichtsreiche Torchance verhinderte. Bres United brachte den knappen Vorsprung danach über die Zeit und durfte über drei spektakuläre Punkte jubeln.
SC Transdanurbier – FC Wochenendkicker 5:1
SC Transdanurbier ließ gegen FC Wochenendkicker nichts anbrennen und feierte einen souveränen Heimsieg. Dominic Wisak und Julian Prosl stellten bereits früh die Weichen auf Erfolg und sorgten dafür, dass die Gastgeber trotz englischer Woche früh Ruhe ins Spiel brachten.
Die Wochenendkicker kamen zwar durch Laurenz Hofbauer zwischenzeitlich zu Chancen und einem Treffer, defensiv hatten sie gegen die zielstrebigen Gastgeber aber große Probleme. Roman Müller und erneut Wisak schraubten das Ergebnis schließlich deutlich nach oben und rundeten einen starken Auftritt von SC Transdanurbier ab.
Doppelrunde fordert Tribut: Strafverifizierungen, Abstiegskampf und Titelrennen prägen die 3. Liga
Auch in der 3. Liga machte sich die Doppelbelastung des langen Wochenendes bemerkbar. Während manche Teams personell an ihre Grenzen kamen, nutzten andere die Gelegenheit, wichtige Punkte im Aufstiegs- oder Abstiegskampf einzufahren. Neben zwei strafverifizierten Partien sorgte vor allem ein torloses Spitzenspiel für Gesprächsstoff.
FC Vet Boys – LASK Lubgehen 5:0
Das Spiel zwischen FC Vet Boys und LASK Lubgehen wurde mit 5:0 strafverifiziert, nachdem LASK nicht zum Spiel antrat. Gerade in einer intensiven Doppelrunde mit zwei Spielen innerhalb weniger Tage zeigen sich immer wieder personelle Engpässe – diesmal profitierte FC Vet Boys kampflos von der Situation und nahm wichtige Punkte mit.
Walking Gentlemens – FC Maria Geburt 5:0
Auch die Walking Gentlemens kamen ohne sportlichen Einsatz zu einem klaren 5:0-Erfolg. FC Maria Geburt trat zur Partie nicht an, wodurch das Spiel strafverifiziert wurde. Für die Walking Gentlemens sind es dennoch wichtige Punkte im engen Saisonendspurt dieser kräfteraubenden Doppelrunde.
FK Amicitia Wien – Atletico Engelmann 2:1
FK Amicitia Wien setzte sich in einer umkämpften Partie knapp gegen Atletico Engelmann durch. Aryan Sablania brachte die Gäste zwar früh in Führung, doch Amicitia zeigte die passende Reaktion und drehte das Spiel noch vor der Pause.
Henrik Carsten Huber und Emil Witteveen sorgten mit ihren Treffern für den verdienten Heimsieg. In einer Woche voller Spiele bewies FK Amicitia Wien vor allem mentale Stärke und brachte den knappen Vorsprung souverän über die Zeit.
Inter Disziplinär – Young Boys Benno 4:1
Inter Disziplinär ließ gegen Young Boys Benno nichts anbrennen und feierte einen überzeugenden Erfolg. Nach einer zunächst ausgeglichenen Partie brachte Sidi Hinterreitner die Gastgeber auf Kurs, ehe Inter in der Schlussphase richtig aufdrehte.
Moritz Lindner, Sebastian Hollinetz und Lasse Oltmanns sorgten schließlich für klare Verhältnisse. Young Boys Benno gelang lediglich durch Cornelius Krobath der zwischenzeitliche Anschlusstreffer. Trotz Doppelbelastung präsentierte sich Inter Disziplinär äußerst spielfreudig und effizient.
The Warriors – SV Wüde Blindnis 0:0
Ein ungewöhnliches Bild bot sich im Duell zwischen The Warriors und SV Wüde Blindnis. Während die Warriors als Tabellenzweiter voll im Titel- und Aufstiegskampf stehen und das Spiel nahezu über die gesamte Dauer dominierten, konzentrierte sich SV Wüde Blindnis fast ausschließlich auf die Defensive.
Das abstiegsgefährdete Auswärtsteam „mauerte“ über weite Strecken erfolgreich und verteidigte mit großem Einsatz das torlose Remis. The Warriors drückten zwar permanent auf die Führung, fanden aber keinen Weg durch die kompakte Defensive. Die einzige Verwarnung der Partie sah Valerio Trobiani nach einem Rutschen – ein Vergehen, das in der Kleinfeldliga konsequent geahndet wird.
Für Blindnis könnte der hart erkämpfte Punkt im Abstiegskampf noch enorm wichtig werden, während die Warriors im Titelrennen möglicherweise zwei wertvolle Zähler liegen ließen.
Doppelte Punkteteilungen, doppelte Kantersiege: Die 4. Liga zwischen 1:1-Alltag und 11-Tore-Spektakel
Die Doppelrunde zum langen Wochenende hatte auch in der 4. Liga wieder alles zu bieten: Zwei identische 1:1-Remis, zwei beinahe surreal hohe Kantersiege mit 11 Treffern und dazu ein hitziges Duell mit Gelb-Rot. Während manche Teams unter der Doppelbelastung defensiv stabil blieben, drehten andere offensiv komplett auf.
FC Ottakrieger – Borussia Donaustadt 11:3
FC Ottakrieger lieferte eines der spektakulärsten Offensivfeuerwerke der gesamten Runde ab und schoss Borussia Donaustadt mit 11:3 vom Platz. Trotz der intensiven Doppelbelastung zeigte sich Ottakrieger über die gesamte Spielzeit gnadenlos effizient.
Vor allem Leonid Pfefferkorn war überhaupt nicht zu stoppen und erzielte gleich fünf Treffer. Auch Moritz Stadler und Robin Forthuber trafen jeweils doppelt, dazu reihten sich Timon Schmatloch und David Soukup in die Torschützenliste ein.
Borussia Donaustadt hielt phasenweise dagegen und kam durch Thomas Selinger, Daniel Rotter und Michael Ilic immerhin zu drei Treffern, defensiv war gegen die Angriffswucht der Gastgeber aber kein Kraut gewachsen.
Sigmunds FU – Mythos Donauplatte 11:2
Nur wenige Stunden später folgte gleich das nächste Torfestival: Sigmunds FU zerlegte Mythos Donauplatte mit 11:2 und demonstrierte eindrucksvoll, wer trotz Doppelrunde noch die größeren Kraftreserven besitzt.
Tillmann Grefe glänzte dabei mit vier Treffern, während Lukas Stadlmann doppelt traf. Auch Emil Reisenauer, Raphael Hohenauer, Linus Ritter und Leon Falterbaum trugen sich in die Torschützenliste ein.
Mythos Donauplatte konnte durch Lukas Gröller und Leo Krispl zwar zweimal anschreiben, hatte dem enormen Tempo und der Offensivqualität von Sigmunds FU aber letztlich wenig entgegenzusetzen.
Hänseln und Grätschen – AMD Lions 1:1
Deutlich ausgeglichener verlief das Duell zwischen Hänseln und Grätschen und den AMD Lions. Dario Radic brachte die Gastgeber früh in Führung, doch die Lions fanden rasch die passende Antwort durch Ayman Ouaja.
In einer körperbetonten Partie neutralisierten sich beide Teams anschließend weitgehend. Die einzige Verwarnung sah Omar Hamad nach einem harten Einsteigen. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 1:1, mit dem wohl beide Teams angesichts der anstrengenden Doppelrunde leben können.
Bachelors – The Crew 1:1
Auch zwischen den Bachelors und The Crew gab es keinen Sieger. Liam Armand Kirch brachte The Crew zunächst in Führung, ehe Mátyás Nagy kurz vor Schluss doch noch den Ausgleich für die Bachelors erzielte.
Gerade in einer Phase, in der viele Mannschaften mit der Belastung zweier Spiele innerhalb weniger Tage kämpfen, merkte man beiden Teams an, dass niemand zu viel Risiko gehen wollte. Das Remis geht daher insgesamt in Ordnung.
VFB Danube – Young Boys Vienna 2:3
Das emotionalste Spiel der Runde lieferten sich VFB Danube und Young Boys Vienna. Früh wurde die Partie durch eine Gelb-Rote Karte gegen Michael Gruber beeinflusst. Nach einem Foul sah er zunächst Gelb und flog wenig später wegen Unsportlichkeit beziehungsweise Kritik vom Platz.
Trotz Unterzahl hielt VFB Danube stark dagegen und kam durch Christoph Wieland zweimal zurück ins Spiel. Young Boys Vienna nutzte die numerische Überlegenheit jedoch clever aus. Stefan Simeunovic traf doppelt, dazu kamen Tore von Benjamin Böhm und Aleksander Obradovic.
Gerade unter den schwierigen Bedingungen einer Doppelrunde zeigte Young Boys Vienna enorme Reife und brachte den knappen Vorsprung letztlich souverän über die Zeit.




